Holtkamp ist der erste
deutsche Lackierbetrieb, dessen Fassade in den Farben des so
genannten "Repanets" erstrahlt.
Duisburger Lackier- und
Korosseriezentrum wird Mitglied im europäischem Netzwerk
Über mangelnde Beachtung
seines Betriebes kann sich Rüdiger Holtkamp, Chef des
gleichnamigen Lackier- und Karosseriezentrums in
Duisburg-Rheinhausen, derzeit nicht beklagen. Zunächst wurde ihm
von derHUK-Coburg - der größte KFZ-Versicherer Deutschlands -
per Zertifikat die hohe Qualität des Reparaturstandards und der
technischen Ausrüstung in seinem Betrieb bescheinigt. Zuvor
hatten Experten der Dekra das Unternehmen streng unter die Lupe
genommen.
Außerdem ist Holtkamp der
erste deutsche Lackierbetrieb, dessen Fassade in den Farben des
so genannten "Repanets" erstrahlt. Erklärung: Holtkamp ist eines
der rund 270 Mitglieder eines bundesweiten Verbundes freier
Lackierbetriebe, der von dem Wuppertaler Lackhersteller Standox
initiiert wurde. Jetzt hat sich der Verein (der bisher als "SdF-ProPartner"
firmierte) mit einer Reihe ähnlich strukturierter Verbünde in
anderen Ländern zum "Repanet" einen internationalen Netzwerk zur
Förderung freier Lackierbetriebe, zusammengeschlossen.
Die Idee dahinter: Die
selbständigen Repanet-Mitgliedsbetriebe unterwerfen sich
freiwillig einheitlichen Service- und Qualitätskriterien. Kunden
können sich somit sicher sein, unter dem Repanet-Logo
erstklassige Facharbeit für Ihr Geld zu bekommen. Um dies nach
außen hin zu demonstrieren, treten die Mitgliedsbetriebe
demnächst in einem einheitlichen Look an. Und wie der aussehen
wird, kann man jetzt erstmalig bei Holtkamp in Rheinhausen
sehen.
Auf der Halle im
Gewerbegebiet Rheinhausen "Alte Hochstraße", die Holtkamp im
Herbst vergangenen Jahres bezogen hat, prangt jetzt ein
stilisierter Globus mit Federn in allen Farben des Regenbogens.
"Einige Kunden haben mich schon darauf angesprochen", sagt
Holtkamp. "Den meisten gefällt's - obwohl sie das Repanet noch
gar nicht kennen. Aber das zeigt, dass die neue Optik positiv
auffällt." Auch alle Firmenfahrzeuge des Betriebs sind bereits
umlackiert worden.
20 Mitarbeiter
beschäftige Rüdiger Holtkamp in seinem Betrieb. Eine hochmoderne
Ausstattung ist selbstverständlich, und das nicht nur in der
Werkstatt, sondern auch im Büro. "Wir können heute bei
Reparaturaufträgen online auf Ersatzteil-Datenbanken aller
großen Fahrzeughersteller zugreifen - von Alfa Romeo bis Zündapp",
erklärt Rüdiger Holtkamp. "Das vereinfacht und beschleunigt die
Kalkulation sehr."
Eine solche Ausstattung
ist nicht billig, doch sie spart Zeit, Aufwand und Kosten -
wichtige Kriterien besonders für Großkunden, zum Beispiel
Versicherungen oder Leasinggesellschaften. Im Fall von Rüdiger Holtkamp hat sich der Aufwand bezahlt gemacht. "Wir arbeiten
heute mit praktisch allen großen Kfz-Versicherungen zusammen",
sagt er stolz. "Neben der HUK-Coburg zum Beispiel mit der DEVK,
Gerling, der Gothaer oder der Allianz." Vielleicht kommen dann
ja in absehbarer Zeit noch weitere Qualitäts-Zertifikate hinzu -
an Rüdiger Holtkamps Halle ist noch Platz.
In den nächsten Wochen
werden mehrere Skandinavier erwartet, um den Meisterbetrieb
kennen zu lernen.
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Die Leiter der HUK-Coburg, Frau Birgit
von Baal, Herr Sepp Schönhammer mit Herrn Rüdiger Holtkamp
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